Die Pandemie und der Antisemitismus

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Die Pandemie und der Antisemitismus

Februar 8 @ 18:00 20:00

„Und im Verschwörungsglauben liegt nun mal eine strukturelle und auch historische Dimension von Antisemitismus. Er ist von Anfang an ein wichtiger Kitt dieser Demonstrationen gewesen, mittlerweile tritt er sehr offen und sehr klar zu Tage.“ (Samuel Salzborn)

Schaut man sich die Personen an, welche sich wöchentlich auf den „Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmenpolitik“ und den sogenannten „Spaziergängen“ in vertrauter Eintracht zusammenfinden, so sieht man schnell das heterogene Feld der Teilnehmenden. Verurteilte Rechtsextreme, die mit Esoterikern, „freien Linken“ und Normalos in einer Reihe stehen, um gemeinsam gegen den „Feind“ auf der Straße „Widerstand“ zu leisten.
Der „Feind“ ist hierbei immer austauschbar. Mal ist es „die Pharmalobby“, mal „Soros“, mal „Bill Gates“ oder einfach „die da oben“, die „unsere Kinder vergiften“, den „Great Reset durchsetzen“ oder „die Bevölkerung austauschen“ wollen. All diese chiffrierten Feindeszuschreibungen haben eines gemeinsam: Sie stehen für den Antisemitismus, der seit Beginn der Pandemie den Querdenker-Versammlungen inhärent ist.

Ruben Gerczikow und Monty Ott, die gemeinsam das jüdische Medienprojekt „Laumer Lounge“ ins Leben gerufen haben, haben sich eingehend mit dem Themenkomplex auseinandergesetzt.

Einleitend wird ein_e Vertreter_in der Antifa Saar / Projekt AK einen Überblick über das Wirken der lokalen Naziszene innerhalb der saarländischen Proteste geben.

Eine Veranstaltung des Referats für politische Bildung des AStA der Universität des Saarlandes, unterstützt u.a. von CriThink! e.V.

Anmeldung per E-Mail an polbil@asta.uni-saarland.de oder über den Zoom-Link in der Facebook-Veranstaltung.